Neues Gymnasium Rüsselsheim Aktuelles http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog Kirby Main-Spitze: Am Sonntag treffen sich Oldtimer-Enthusiasten in Rüsselsheim http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/main-spitze-am-sonntag-treffen-sich-oldtimer-enthusiasten-in-ruesselsheim blog/main-spitze-am-sonntag-treffen-sich-oldtimer-enthusiasten-in-ruesselsheim Sat, 21 Apr 2018 00:00:00 +0000 Gentrification – Deutsche Innenstädte nur noch für Reiche? http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/gentrification-deutsche-innenstaedte-nur-noch-fuer-reiche blog/gentrification-deutsche-innenstaedte-nur-noch-fuer-reiche Tue, 03 Apr 2018 00:00:00 +0000 Trotz stressiger Klausurenphase und wechselhaftem Wetter machten wir, der einzige Erdkundekurs der Q2 von Herrn Lucifero, einen Ausflug in die Mainzer Innenstadt, um das zuvor erlernte Wissen über die sogenannte „Gentrification“ am Beispiel Mainz anzuwenden. Als Gentrification bezeichnet man den Prozess der Verdrängung von bestimmen Bevölkerungsgruppen durch die Aufwertung dieser Wohnsiedlungen.
Da die Preise durch diese Verbesserungen stark ansteigen, können sich vor allem sozial benachteiligte Menschen die vorerst sehr günstigen Wohnungen mit der Zeit nicht mehr leisten. Der Prozess der Gentrification beginnt grundlegend damit, dass die sogenannten „Pioniere“ (meist Studenten und Künstler) in die besagten Wohnsiedlungen einziehen und durch ihre kleinen kreativen Läden und Szenelokalitäten den Wert dieser Wohngegend heben. Dadurch ziehen immer mehr „Gentrifier“ (junge, wohlhabende Menschen, sogenannte Yuppies, young urban professionals, und Dinks, double income no kinds) in diese Gegenden, durch welche mehr investiert und restauriert wird und somit der Preis der Wohnungen erheblich steigt. Das können sich die meisten Menschen, welche zuvor dort gelebt haben, nicht mehr leisten. Sie werden somit verdrängt und es setzt eine soziale Segregation ein.

Da Mainz bevölkerungstechnisch explodiert und die Mietpreise ebenso in die Höhe schießen, bot sich die Stadt sehr zur Untersuchung der Gentrification an. Vor allem in der Mainzer Neustadt, ein ehemals gründerzeitliches Viertel, erlebt man einen massiven Wandel vom heruntergekommenen Stadtviertel mit einem schlechten Ruf zum angesagten Hipster-Viertel. Allerdings konnten wir durch unsere durchgeführte Sozialraum-, Aktivitäts- und Gebäudeanalyse erkennen, dass es erhebliche Unterschiede von einem Straßenzug zum nächsten gibt. Dabei war es besonders spannend, dass man anhand der Fassaden oder der Namen an den Türklingeln sowie den Autokennzeichen und Automarken Rückschlüsse auf das zugehörige soziale Milieu ziehen kann. Mit unserem bereits angeeigneten Wissen zogen wir durch die Straßen von Mainz und konnten durch unser Arbeitsmaterial viele unterschiedliche Viertel und Milieus erkennen, welche man beim reinen Durchlaufen übersehen könnte. Einen weiteren Halt machten wir beim sogenannten „Zollhafenprojekt“, welches von einem ausländischen Investor ins Leben gerufen wurde, um am ehemaligen Zollhafen eine riesige Häuserfront, inklusive Sozialwohnungen, zu errichten. Dabei fiel uns besonders auf, dass die teuren Wohnungen strengstens getrennt von den Sozialwohnungen errichtet wurden, wobei man die Folgen der Gentrification erkennen konnte. Eindrucksvoll ist der zum Yachthafen umgebaute ursprüngliche Handelshafen.
Grundlegend besteht das Modell der Gentrification aus verschiedenen Phasen. Die erste Phase wird Experimentierphase genannt und beschreibt den Zeitraum in welchem die ersten Pioniere einziehen und langsam beginnen, den Wohnraum aufzuwerten. Dazu konnten wir in Mainz den Feldbergplatz finden. Der Frauenlobplatz gehört wiederum schon zur nächsten Phase, der Expansionsphase 1, in welcher die ersten Gentrifier in die Stadtviertel ziehen. Außerdem konnten wir auch den Gartenfeldplatz in die Expansionsphase 2 einordnen, da man erkennen konnte, dass die Gentrification fast abgeschossen war. Dort sahen wir uns auch einige Szenelokale an und entschieden uns schlussendlich dafür, unsere Expedition mit einem Brunch in der Bagatelle, welche typisch für Pioniere ist, ausklingen zu lassen.
Grundlegend haben wir einen guten Eindruck bekommen, wie vielfältig eine Stadt wie Mainz ist und wie viele unterschiedliche Menschen einem über den Weg laufen können. Vom Biomarkt auf Rädern bis hin zu neugierigen Anwohnern hat einiges unseren Weg gekreuzt.

Alles in einem denke ich, dass uns diese Exkursion nochmals vor Augen geführt hat, wie vielfältig und wichtig das Fach Erdkunde ist, da wir nicht nur theoretische Grundlagen im Unterricht besprechen, sondern uns das gelernte Wissen tagtäglich, wie in Mainz, umgibt. Von der Bodenanalyse bis zur Stadterkundung haben wir alles gemacht und es gehört noch viel mehr zum unterschätzten Fach Erkunde.

Der Erdkundekurs am Mainzer Zollhafen, im Hintergrund die noch fertigzustellenden Wohnungen.
Abgleich des Infoplakats zum Zollhafenprojekt mit der Stadtkarte.
Nebeneinander von heruntergekommenen Blocks und Baustellen für hochwertige Neubauten.
Beispiele für Maßnahmen aus der Bevölkerung gegen die Gentrification.
Beispiel für fortgeschrittene Gentrification: Der Gartenfeldplatz mit den angesagtesten Locations.
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Schoolgames 2018 http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/schoolgames-2018 blog/schoolgames-2018 Mon, 26 Mar 2018 00:00:00 +0000 Am Freitag, den 26.01.2018 fand im größten Vertriebs- und Service-Standort der Firma SIEMENS in Stuttgart der „Schoolgames“ - Bundeswettbewerb statt. An diesem Wettbewerb nehmen verschiedene Wirtschaftsgymnasien und gewöhnliche Gymnasien aus ganz Deutschland teil. Das Brettspiel ist eine Kombination aus Monopoly® und Trivial Pursuit®, wobei anstelle von Straßen echte Unternehmen die Spielfelder besetzen und Fragen zu Wirtschaft und Politik zu beantworten sind. Der Wettbewerb ist in die Altersgruppen Junior (Mittelstufe) und Senior (Oberstufe) eingeteilt und wird mit Preisen im Wert von bis zu 200€ ausgeschrieben. Ausgewählte Schüler der Klassen 7d und 7f, sowie Schüler der gymnasialen Oberstufe haben, begleitet durch Frau Meinen, an den Schoolgames teilgenommen. Dabei belegten die Oberstufenschüler den dritten Platz in der Gesamtwertung.

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Main-Spitze: Kreative Unterstützung: Plakate als Motivation für Rüsselsheimer Abiturienten http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/main-spitze-kreative-unterstuetzung-plakate-als-motivation-fr-r-sselsheimer-abiturienten blog/main-spitze-kreative-unterstuetzung-plakate-als-motivation-fr-r-sselsheimer-abiturienten Fri, 16 Mar 2018 00:00:00 +0000 Rüsselsheimer Echo: Wir zeigen die tollsten Abi-Plakate http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/ruesselsheimer-echo-wir-zeigen-die-tollsten-abi-plakate blog/ruesselsheimer-echo-wir-zeigen-die-tollsten-abi-plakate Fri, 16 Mar 2018 00:00:00 +0000 Jugend forscht/Schüler experimentieren – NG Jungforscher auf Erfolgskurs http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/jugend-forscht-schueler-experimentieren-ng-jungforscher-auf-erfolgskurs blog/jugend-forscht-schueler-experimentieren-ng-jungforscher-auf-erfolgskurs Mon, 12 Mar 2018 00:00:00 +0000 Beim Jugend forscht/Schüler experimentieren-Regionalwettbewerb am Donnerstag, 22.02.2018 konnten die Jungforscher Julian Mastrorilli (8c), David Schmitz (8c) und Michael Rastel (8b) die Jury mit ihrem Projekt „Wasserflöhe als Bioindikatoren für Kunststoffverunreinigungen von Gewässern“ überzeugen. Für ihre experimentelle Arbeit erhielten Sie den 3. Preis in der Sparte Biologie des Schülerwettbewerbs Schüler experimentieren. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung statt. Während die Jury tagte, hatten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit das Fraunhofer Institut zu besichtigen und sich in Mitmach-Experimenten motivieren zu lassen. So wurde der Forschergeist beflügelt, um in künftigen Projekten Neues zu entdecken und zu erforschen.
Die drei Jungforscher des Neuen Gymnasiums untersuchten, ob man Mikrokunststoffe, die z.B. in Kosmetika enthalten sind, in Gewässern mit einfachen Methoden nachweisen kann. Dazu setzten sie Wasserflöhe, Kleinstlebewesen ein und untersuchten deren Verhalten in Bezug auf Kunststoffkontaminationen. Das Projekt wird von den Jungforschern weitergeführt werden. Betreut wurden die NG-Jungforscher von Frau Pfadler und Herrn Dr. Rosar.

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Oberstufen-Theater-AG Neues Gymnasium Rüsselsheim http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/oberstufen-theater-ag-neues-gymnasium-ruesselsheim blog/oberstufen-theater-ag-neues-gymnasium-ruesselsheim Mon, 12 Mar 2018 00:00:00 +0000 Talentierte Teilnehmer beim Spanisch Vorlesewettbewerb http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/talentierte-teilnehmer-beim-spanisch-vorlesewettbewerb blog/talentierte-teilnehmer-beim-spanisch-vorlesewettbewerb Sat, 03 Mar 2018 00:00:00 +0000 „Leo, Leo:¿Qué lees? "

Nach unserer erfolgreichen Teilnahme im vergangenen Jahr in allen Kategorien nimmt unser Gymnasium zum dritten Mal am spanischen Vorlesewettbewerb „Leo, leo,... ¿qué lees?“ teil, der in Hessen - und ab diesem Jahr auch in Hamburg - durchgeführt wird.
Unsere Schüler aus den sechsten Klassen übten fleißig im Unterricht die Texte für das interne Halbfinale. Gemeinsam mit ihren LehrerInnen haben die Schüler die besten aus jeder Klasse für die Kategorie A1 (erstes Lernjahr) ermittelt. In diesem Jahr gab es viele talentierte und begeisterte Teilnehmer! So trafen sich die zehn besten Spanisch-Vorleser der sechsten Jahrgangstufe am 15. Februar in der Bibliothek des neues Gymnasiums, um ihr Können über die Schule hinaus zu beweisen.
Die „Chicos“ bezeugten ihre Spanischkenntnisse vor zwei Juroren: dem Lehrer Andreas Czeikowitz und der Lehrerin und Organisatorin Carolin Fuentes Flores. Es war sicherlich eine schwere Entscheidung für sie, da alle Teilnehmer eine hervorragende Leistung gezeigt hatten, doch natürlich musste eine Entscheidung für die Endrunde getroffen werden, und zwar folgende:
Den ersten Platz erhielt dieses Jahr Assia Ajnoau (6e), den zweiten Platz Azra Faikoglu (6e) und den dritten Platz Alessio Caruso (6d). Unsere Sieger werden im regionalen Halbfinale in der Elly Heuss Schule am 19. April gegen SchülerInnen aus drei weiteren Schulen im Raum Groß Gerau und im Main Taunus Kreis antreten.
Frau Fuentes und Czeikowitz lobten das Engagement und Interesse der Schülerinnen und Schüler an der spanischen Sprache und machten allen Sprachlernenden Mut, weiter zu lernen und zu lesen, und natürlich alles auf Spanisch.
Das Finale des Vorlesewettbewerbs Spanisch „Leo, leo … ¿Qué lees?“ wird am 8. Mai 2018 zum siebten Mal im Instituto Cervantes in Frankfurt stattfinden. Wir drücken unseren „ ganadores“ die Daumen!

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Rüsselsheimer Echo: Er informiert über Afrika http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/er-informiert-ueber-afrika blog/er-informiert-ueber-afrika Fri, 02 Mar 2018 00:00:00 +0000 „Hereinspaziert!“ Hoher Andrang beim Tag der offenen Tür des Neuen Gymnasiums http://neues-gymnasium-ruesselsheim.de/blog/hereinspaziert-hoher-andrang-beim-tag-der-offenen-tuer-des-neuen-gymnasiums blog/hereinspaziert-hoher-andrang-beim-tag-der-offenen-tuer-des-neuen-gymnasiums Wed, 14 Feb 2018 00:00:00 +0000 Am 27. Januar 2018 konnten zahlreiche Schülerinnen sowie Schüler und ihre Eltern den „Schulzirkus“ mal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen: informieren und mitmachen ohne Notendruck.

Es ging somit vielmehr darum, einen Eindruck vom NG zu gewinnen. Rund 1.800 Besucher konnten dies im Laufe des Tages bei zahlreichen Projekten der Lehrerschaft oder Infoständen auch tun:
Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes gab es traditionsgemäß für die Elternschaft viel zu entdecken. Seien es bereits Informationen über die Berufs- und Studienorientierung der Schule, die ab der achten Klasse mittlerweile ein fester Bestandteil der Schulkultur am NG geworden ist, die Aktivitäten der Schülervertretung oder das Klären von diversen Fragen zum G8/G9-Parallelangebot sowie der Begabtenförderung.
Zum ersten Mal fand auch eine Modenschau statt, in der die NG-Schulkleidung „hautnah“ erlebt werden konnte. Kleine Gäste, die bereits in Karnevalsstimmung waren, konnten sich zudem im Eingangsbereich schminken lassen, während die Eltern dem Vortrag der Schulleiterin lauschten.
Ein Stockwerk höher standen die Gaumenfreuden im Mittelpunkt: Der Förderverein, unter tatkräftiger Mitwirkung zahlreicher Schülerinnen und Schüler, sorgte für das leibliche Wohl und machte mit einem Kaffee müde Beine wieder munter oder verkürzte die Wartezeit mit Kuchen und Würsten. Die musste man für einige Projekte nämlich durchaus mitbringen, zum Beispiel um Lego-Roboter nachzubauen bei der beliebten Legomindstorm AG sowie der Präsentation von Tablets und den Informatikräumen gleich nebenan.
Sprachlich ging es im zweiten Stockwerk weiter: Am Infopoint über die Wahl zur zweiten Fremdsprache konnten sich die Eltern mit zahlreichen Fremdsprachenlehrern über die Wahlmöglichkeiten am NG informieren und testen, was von den eigenen Sprachkenntnissen noch übrig geblieben ist. Egal, ob Latein, Französisch, Englisch oder Spanisch - Bahnhof verstand hier am Ende niemand mehr.
Die Forscher von morgen konnten im dritten Stockwerk auf Entdeckungstour gehen und sich von der Ausstattung der Naturwissenschaften am NG überzeugen lassen. Ob Mikroskope, Präparate oder Farbenlehre anhand von Getränken – hier konnte jeder merken, warum das NG seit nunmehr fünf Jahren MINT-freundliche Schule ist.

Wem das noch nicht gereicht hat, der konnte seine künstlerische Ader im neuen Teil des Schulgeländes ausleben. In der ehemaligen Blöcherhalle sind jetzt die Künstler beheimatet und das künstlerische Event „Februartes“ warf hier eindeutig seine Schatten voraus, sodass viele Schülerinnen und Schülern den Neu-NGlern von morgen erzählen konnten, wie aktuell Kunst neben Youtube noch aussehen kann. Auch in die zahlreichen AGs der Ganztagsbetreuung konnte geschnuppert werden, zum Beispiel der Schulsanitätsdienst.

Das neu errichtete Nebengebäude war auch für ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie die aktuelle Elternschaft ein echtes Highlight. Sie konnten sehen, dass das Neue Gymnasium auch wirklich neu bleibt und in den letzten zehn Jahren deutlich gewachsen ist. Genug Platz ist also für zahlreiche Neuzugänge vorhanden. Viele Kinder freuten sich schon im nächsten Jahr selbst ihre Projekte als NG-Schüler vorstellen zu können. Wir freuen uns darauf!

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