England Diary
15. März – Anreise
Liebes Tagebuch,
Es ist endlich soweit wir fahren nach England. Ich freu mich schon so England zu sehen und all die berühmten Sehenswürdigkeiten. Zum Glück dürfen meine Freundin und ich beide zusammen nach England fahren, denn ich hatte schon Angst, dass einer von uns nicht mitkommen kann, weil sich ja so viele beworben haben, dass sie schließlich auslosen mussten.
Es ist jetzt ungefähr 7 Uhr, wir mussten um 6:30 Uhr hier an der Schule sein. Aber jetzt sitzen wir alle auf unseren Plätzen im Bus und richten uns schnell auf die lange Fahrt ein. Ich freu mich schon riesig, weil es für mich die erste Reise außerhalb der EU ist und ich auch noch nie in Ländern wie Belgien oder Frankreich war. Wir fahren jetzt erstmal ungefähr 7 Stunden mit dem Bus, weil wir ja auch noch Pause machen müssen.
Wir sind jetzt in Calais in Frankreich am Fährhafen und müssen alle durch die Zollkontrolle.
Die Kontrolle war doch nicht so schlimm, wie ich dachte. Die englischen Zollbeamten waren sehr nett. Wir haben Glück, denn wir bekommen noch eine Fähre früher als geplant. Die Fährfahrt dauert ungefähr 1,5 Stunden und wir dürfen uns auf der Fähre frei bewegen. Oben auf dem Deck ist es sehr windig und wir beschließen schließlich wieder unter Deck zu gehen, weil es dort angenehmer ist.
Am Ende hat die Fährfahrt doch etwas länger gedauert. Wegen dem etwas höheren Wellengang und Wind konnte ein Schiff in Dover nur verspätet ablegen und blockierte unsere Anlegestelle Nach der Ankunft in Dover mussten wir noch ungefähr 2 Stunden fahren. Aufgrund der Zeitverschiebung hatte unser Tag schließlich 25 Stunden und wir sind gegen 20 Uhr englischer Zeit in Reading angekommen und wurden von unserer Gastfamilie abgeholt (zu ihr schreibe ich später nochmal etwas). Dort sind wir dann relativ schnell schlafen gegangen, weil wir ziemlich müde waren nach ungefähr 13,5 Stunden Anreise.
16. März – Oxford
Liebes Tagebuch,
Heute geht es nach Oxford und ich bin schon sehr gespannt, wie es wird, weil ich Oxford sehr interessant finde, mit seinen ganzen Universitäten und dem alten Baustil.
Wir sind ungefähr 1 Stunde gefahren. Uns wurde auf dem Hinweg außerdem ein Privatschule gezeigt, zu der die 2 wöchigen Reisen von Sutherland Travels, unserem Reiseveranstalter, führen. Wir wurden von unserem Busfahrer am Ashmolean Museum rausgelassen und sind dann in Gruppen zum Westgate Shopping Center gelaufen. Dort hatten wir 45 Minuten Zeit um etwas einzukaufen oder uns umzuschauen.
Um 11 Uhr begann unsere Stadtführung durch Oxford. Dabei habe ich viel Neues gelernt über Oxford. Zum Beispiel gibt es dort eine riesige Bibliothek mit riesigen Kellergewölben und uns wurde auch ein Drehort von Harry Potter gezeigt. Nach der Stadtführung hatten wir 4 Stunden Zeit uns frei in Oxford zu bewegen.Herr Schäfer hat uns den Laden seiner LieblingsCookies gezeigt undich musste ihm voll zustimmen, die Cookies waren megalecker. Danach waren wir noch viel in der Shopping Mall unterwegs und es hat richtig viel Spaß gemacht, weil man im normalen Alltag einfach oft nicht dazu kommt, so viel Zeit mit seinen Freunden zu verbringen.
Wir sind dann gegen 16 Uhr wieder nach Hause gefahren. Ich behalte Oxford auf jeden Fall in guter Erinnerung.
17. März – London
Liebes Tagebuch,
Heute ist einfach schon der 2. Tag in England und heute gehen wir nach London. Ich bin schon sehr aufgeregt und freue mich auf die ganzen Sehenswürdigkeiten. Wir sind ungefähr 2 Stunden nach London gefahren, weil dort viel Verkehr ist. Die Zeit geht aber trotzdem immer relativ schnell rum.
Wir wurden von unserem Busfahrer amSüdufer der Themse rausgelassen und sind dann erstmal mit dem London Eye gefahren. Die Taschenkontrolle am Eingang hat mich ein bisschen gewundert. Aber der Ausblick war dann wunderschön.Wir hatten einen blauen Himmel, am Ende des Tages sogar wolkenlos, und konnten ganz viele Bilder vom Big Ben und der Stadt machen. Nach der Fahrt haben wir eine River Cruise gemacht, diese ging vom London Eye bis zur Tower Bridge.
Schließlich sind wir in Gruppen Richtung Buckingham Palace gelaufen und haben dabei sehr viele Fotos gemacht. Ich fand es sehr interessant wie zutraulich die Tiere in den Parks waren, wir haben z. B. Eichhörnchen von ganz nah sehen können. Was mich gewundert hat war, dass wegen Sicherheitsmaßnahmen rund um den Buckingham Palace keine Mülleimer vorhanden waren. Am Buckingham Palace war sogar der König da, wir haben ihn nur leider nicht gesehen. Wir sind dann weiter gelaufen, Richtung Covent Garden, und dabei haben wir uns auch kurz Chinatown angeschaut. Zuletzt hatten wir knapp 2 Stunden Freizeit und durften uns mehrere Querstraßen weit bewegen. Wir sind ein bisschen shoppen gegangen und haben uns Sushi gekauft.
Ich fand es dort sehr schön. Auf der Rückfahrt haben wir noch einen schönen Londoner Sonnenuntergang gesehen.
18. März – Brighton
Liebes Tagebuch,
Heute sind wir nach Brighton gefahren. Die Fahrt hat leider wieder etwas länger gedauert, weil wir bis an die Küste mussten. In Brighton wurden wir am Hafen rausgelassen und hatten dann 4 Stunden Freizeit. In der ersten Zeit mussten wir in Gruppen eine Stadt Rallye machen. Die meisten Aufgaben waren sehr lustig und man wurde dabei durch die gesamte Stadt geschickt und hat viele schöne Sehenswürdigkeiten gesehen, wie zum Beispiel die Royal Pavilion Gardens. Ich fand Brighton sehr schön, weil es eine sehr bunte Stadt ist. Überall sind bunte Läden und Fassaden und durch die Stadt Rallye ist man noch mehr darauf aufmerksam geworden. Nach der Rallye haben wir uns noch ein bisschen das Shopping Center angeschaut und sind schließlich wieder runter zum Hafen gelaufen, denn dort gibt es einen Pier, auf dessen Ende ein Freizeitpark steht. Wir sind allerdings nicht bis zum Freizeitpark gelaufen, sondern nur bis zur Hälfte und haben die Aussicht aufs Meer genossen.
Der Strand bestand tatsächlich nicht aus Sand sondern aus Steinen, was auch mal ganz angenehm ist, weil man dann keinen Sand im Schuh hat oder mit in den Bus nimmt.
Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag, weil Brighton wie das Gegenteil von London und Oxford ist mit seinem bunten Stil.
19. März – Windsor Castle und Camden Market (London)
Liebes Tagebuch,
Heute ist einfach schon unser letzter Tag in England und ich kann es kaum glauben, weil die Zeit so schnell vergangen ist. jedenfalls sind wir heute zum Windsor Castle gefahren und haben dort auch ein großes Gruppenfoto gemacht mit Schulkleidung vor dem Schloss. Man konnte an diesem Tag das Schloss auch nicht besichtigen, weil der König da war. Wir hatten dies aber ohnehin nicht vor, sondern wollten uns den Guard Change anschauen. Also den Moment, wenn die Wachen ausgewechselt werden. Dies passiert dort mit einer kleinen Parade. Vorneweg laufen die Musiker danach die Guards und drum herum ist natürlich viel Polizei und so wegen der Sicherheit. Es war sehr interessant sich das anzuschauen. Wir hatten dann noch eine Stunde zur freien Verfügung in Windsor und haben uns noch den zweiten Teil des Wachwechsels angeschaut. Danach sind wir langsam zurück zum Bus geschlendert und haben uns auf dem Weg noch Donuts gekauft.
Schließlich sind wir nach London gefahren, nämlich zum Camden Market. Dort gibt es sehr viel verschiedene Essens- und Souvenirstände. Wir haben uns zuerst Tacos gekauft und im Anschluss noch Sushi Burger und Humble Crumble. Es gab aber noch vieles mehr, wie zum Beispiel Schoko-Erdbeeren.
20. März – Die Abreise
Liebes Tagebuch,
Heute ist Tag der Abreise und ich bin etwas traurig, weil es so schön hier in England war. Wir mussten heute um 5 Uhr an einer Art Gemeindezentrum sein, weshalb wir um 4:30 Uhr aufgestanden sind. Von dort hat uns dann der Bus abgeholt und wir sind losgefahren Richtung Hafen, denn wir mussten 2 Stunden bevor die Fähre ablegt da sein, wegen dem Zoll. Die Fahrt zurück war sehr ruhig, wir hatten kaum Wellengang und einen strahlend blauen Himmel.
Nach der Fährfahrt sind wir noch ungefähr 9 Stunden mit dem Bus unterwegs gewesen bis wir schließlich wieder zuhause ankamen.
Die Gastfamilien
Liebes Tagebuch,
ich wollte dir ja noch mal etwas über die Gastfamilien erzählen. Wir hatten eine sehr nette Dame als Gastgeberin, einen Hund sowie eine Gastschwester, welche aber bereits erwachsen war. Ich habe nur gute Erfahrungen in der Gastfamilie gemacht. Sie waren sehr freundlich und haben sich sehr über unsere Gastgeschenke gefreut. Die Wohnung war sauber und unser Zimmer war ein ordentliches Gästezimmer.
Das Essen war auch sehr lecker und unsere Gastgeberin hat sich sehr viel Mühe gegeben, unsere Wünsche zu erfüllen. Ein guter Tipp ist es in der Vorstellungs-Email, welche man den Gastfamilien schickt, schonmal zu sagen, was das eigene Lieblingsessen ist und vielleicht, was man nicht so gerne mag. Denn dann können sich die Familien schonmal darauf vorbereiten.
Mein Fazit
Ich fand die Englandfahrt sehr schön und würde jedem empfehlen teilzunehmen, denn man lernt sehr gut richtige Gespräche zu führen und wird sicherer in der Sprache. Wir hatten außerdem das Glück, dass wir bis auf den ersten Tag nur Sonne hatten, was den Aufenthalt nochmal verschönert hat. Die Gemeinschaft auf der Englandfahrt war sehr gut. Man ist immer mit Leuten ins Gespräch gekommen, die man vorher vielleicht noch nicht gekannt hat, und hatte immer viel Spaß.