USA-Austausch

L. Franz

26.09.2025

Liebes Tagebuch,
wie du weißt, war ich vor den Herbstferien für zehn Tage in den USA. Das war so eine großartige Erfahrung! Ich habe sehr nette Menschen kennengelernt und es war auf jeden Fall all den Aufwand wert. Außerdem war der Flug in die USA mein allererster Flug! Es war so aufregend! Doch fangen wir mal am Anfang an. Als wir bei der Anreise am Flughafen in Frankfurt gestartet haben durch die ganzen Sicherheitskontrollen zu gehen, ist mir klar geworden wie viel Aufwand es ist, auf einen anderen Kontinent zu fliegen. Es hat sehr lange gedauert, bis wir alle Sicherheitskontrollen abgeschlossen hatten.
Als wir schließlich am Gate waren, war ich sehr froh, dass wir nun endlich noch etwas entspannen konnten. Das Boarding fing dann etwa eine Stunde, nachdem wir am Gate angekommen waren, an und ich freute mich schon endlich im Flugzeug sitzen zu können.
Wir fuhren zur Startbahn und als das Flugzeug anfing immer schneller und schneller zu rollen war ich so aufgeregt, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Dann hob das Flugzeug schließlich ab und es ging für mich auf den ersten Flug meines Lebens. Wie man beim Start in den Sitz gedrückt wird, war auch ein sehr schönes Gefühl, denn es fühlte sich schon irgendwie an, als würde man fliegen.
Wir bekamen nach etwa zwei Stunden unsere erste Mahlzeit, welche erstaunlich gut schmeckte. Ich hatte gehört, dass das Flugzeugessen immer schlecht sei, doch ich fand das Essen nicht so schlecht. Nachdem wir etwa sechs bis sieben Stunden geflogen waren, wurde es jedoch schon etwas anstrengend und ich war schon aufgeregt wieder zu landen.
Als wir landeten, fühlte man genau als das Flugzeug auf der Erde aufkam und ich war ab dem Moment so froh sicher gut gelandet zu sein. Wir holten unser Gepäck ab und konnten dann relativ schnell den Flughafen in Philadelphia verlassen. Ich freute mich meine Gastfamilie kennenzulernen und auf die schöne Zeit in den USA.

Tagebucheintrag – Samstag Homecoming (27.9.2025)

Heute sind wir früh aufgewacht und waren gleich voller Vorfreude auf den Tag. Nach einem leckeren Frühstück haben wir uns auf den Weg zur Schule gemacht, wo viele Stände aufgebaut waren. Dort wurden Essen, Getränke und kleine selbstgemachte Dinge verkauft. Überall war gute Stimmung und es wurde gelacht und geplaudert. Später am Vormittag begann die große Parade. Alle Sportmannschaften der Schule hatten eigene Wagen, die bunt geschmückt waren. Wir haben laut gejubelt, Fotos gemacht und die großartige Atmosphäre genossen.
Am Nachmittag haben wir uns dann langsam fertig gemacht. Haare, Outfits, alles musste perfekt sein. Vor dem Abend haben wir natürlich noch viele Fotos gemacht, um den Tag festzuhalten. Abends ging es dann zum Homecoming Dance. Die Musik war super, alle haben getanzt, gelacht und einfach Spaß gehabt. Es war ein wunderschöner Abend voller Energie und Freude. Spät in der Nacht, müde, aber glücklich, sind wir schließlich ins Bett gefallen. Ein Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden.

30. September

Im Rahmen unseres Schüleraustauschs hatten wir die tolle Gelegenheit, einen Tag in New York City zu verbringen. Schon früh am Morgen ging es für uns von Pennsylvania aus los, und etwa nach zwei Stunden Fahrt tauchten zwischen all den Häusern bereits die ersten Wolkenkratzer auf.
Unser erster Stopp war das berühmte Empire State Building. Schon von unten war es beeindruckend, aber oben angekommen war man einer atemberaubenden Aussicht der ganzen Stadt ausgesetzt - in der Ferne konnte man sogar den schmalen Umriss der Freiheitsstatue erkennen. Danach ging es weiter zum Times Square, wo überall riesige Bildschirme leuchteten und unzählige Menschen unterwegs waren und ihren Tätigkeiten nachgingen. Umgeben von Werbung berühmter Markennamen oder Plakate für eine Theatershow, irgendwie fühlte man sich winzig inmitten der großen Stadt. Wir hatten dort etwas Freizeit, weshalb wir diese Gelegenheit zum Shoppen in den bekanntesten Läden genutzt haben, beispielsweise im Disney Store oder M&M´S New York.

Am Nachmittag spazierten wir durch den Central Park. Nach dem ganzen Trubel in der Stadt war es richtig schön, ein bisschen Natur zu erleben und die Füße auszuruhen. Überall saßen Menschen auf den Wiesen, machten Musik oder fuhren mit dem Fahrrad und so war die Atmosphäre sehr entspannt. Der Kontrast zwischen dem Grün des Parks und der umliegenden Gebäude der Stadt war ebenfalls nicht zu übersehen.

Zum Schluss besuchten wir noch das Rockefeller Center (leider ohne Eislaufbahn im Herbst :)) und beendeten den Tag mit einem leckeren Abendessen im Hard Rock Café. Die Burger waren echt lecker und wir machten einen Recap und eine Evaluation des gesamten Tages.

Rückblickend können wir sagen, dass es ein einmaliges Erlebnis war, das wir nicht so schnell vergessen werden. Persönlich finden wir, dass der Trip nach New York City ein echtes Highlight unseres Austauschs war.

02.10.25 Tagebucheintrag Washington D.C.

Als wir in Washington D.C angekommen sind, war ich sofort beeindruckt. Schon vom Bus aus hat man gemerkt, dass die Stadt einzigartig und viel flacher war, als die restlichen Städte, ohne Hochhäuser. Wir haben in der Nähe des langen Wasserbeckens, des berühmten Reflecting Pool, geparkt, welches zur Abraham Lincoln Statue führte und am anderen Ende das Washington Monument zu sehen war. Diese waren erstaunlich zu sehen, da man diese Orte sonst nur aus Filmen kennt, wie dem Spider Man Film (für alle die ihn geschaut haben). Wir sind zur Abraham Lincoln Statue hochgelaufen. Sie war größer, als ich erwartet hatte. Von dort aus konnte man durch die Säulen hindurch ein richtig schönes Foto von dem Washington Monument machen, zu dem der lange Pool hinführt.
Nach dem Besuch sind wir zu den Foodtrucks gegangen, die an einem Park standen. Dort gab es vieles zur Auswahl, unter anderem Tacos, Pizza und Burger. Wir hatten eine Stunde lang Zeit, um uns hinzusetzen und das Essen und die Umgebung zu genießen.
Danach sind wir zum National Museum of African American History and Culture gegangen. Das Gebäude sah sehr spannend und modern aus. Drinnen gab es viele Ausstellungen über die Geschichte der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA, von der Zeit der Sklaverei über die Bürgerrechtsbewegung bis heute. Besonders beeindruckt hat mich der Zugwagen, in dem designierte Sitzplätze als auch Toiletten und Wasserspender für white und colored people zu finden waren. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie viel Geschichte in diesem Land steckt.
Später sind wir zum Washington Monument gelaufen. Das ist der riesige Obelisk, den man von fast überall in der Stadt sehen kann. Wenn man direkt davor steht merkt man erst wirklich, wie hoch er ist. Man konnte das Innere des Monuments besuchen, wir hatten jedoch nicht die Zeit dafür.
Zum Schluss sind wir noch zum Weißen Haus gelaufen. Es war sehr beeindruckend, dieses bekannte Gebäude, welches ich normalerweise nur im Fernsehen sehe, mir auch mal mit meinen Augen anzuschauen. Natürlich war es abgesperrt und überall standen Sicherheitsleute, aber trotzdem hatte es etwas Besonderes, dort zu stehen, wo der amerikanische Präsident lebt und arbeitet.
Der ganze Tag war spannend. Washington D.C. wirkt sehr ruhig, aber gleichzeitig merkt man sehr oft, wie viel Geschichte dahintersteckt. Es war ein richtig schöner Tag, einer, der bestimmt in meinen Erinnerungen bleibt.

Freitag, 3.10.2025
Tagebucheintrag
Liebes Tagebuch,
Ich durfte heute ein College Football Spiel live miterleben. Ich erzähle dir einfach ein bisschen wie der Tag so verlief und was bei dem Spiel alles so passiert ist. Das Spiel begann um 19:00 und deswegen waren wir so gegen 18:15 im Stadion. Ich war sehr aufgeregt, da ich noch nie ein Football Spiel live miterlebt habe und bei diesem sogar 18.000 Menschen zugeguckt haben. Da das Spiel von einem College war gab es nicht so die großen Parkmöglichkeiten, weswegen wir auf einem Feld geparkt hatten. Von dort sind wir circa 5-10 min zum Stadion gelaufen. Dort angekommen sind wir direkt auf unsere Plätze gegangen, wo wir dann auch die anderen getroffen haben. 20 min vor Beginn des Spiels kam eine große Eröffnungsshow mit einer großen Band Cheerleadern und vieles mehr. Das Heimteam kam durch einen Tunnel eingelaufen und wurde laut begrüßt. Das Spiel startete besser für das Heimteam, jedoch kamen nach und nach die Gegner besser rein. Das Heimteam ging nach einem Touchdown und dem danach getroffenen Kick mit 7:0 in Führung. Das Spiel wurde dann aber aufgrund einer Interception der Gegner und einem direkt darauffolgenden Touchdown erst so richtig spannend. In der Halbzeit sind wir uns Essen und Getränke holen gegangen. Das Stadion war fast komplett voll und deswegen war auch eine super Stimmung im Stadion. Die Gegner gingen nach der Halbzeit in Führung und es schien so, als wäre das Spiel schon zu Ende gewesen. Jedoch mit noch 4 Sekunden Zeit auf der Uhr hatte das Heimteam die Möglichkeit mit einem Kick aus gut 20 Yards auf Unentschieden zu stellen. Das Stadion war sehr gespannt und fieberte laut mit. Der Kicker lief an und schoss daneben. Somit gewann das Auswärtsteam das Spiel und feierte. Da es schon spät war sind wir zügig aus dem Stadion raus. Wir hatten jedoch noch Hunger und sind deswegen noch Cookies holen gefahren und dann nach Hause. Allgemein war es eine großartige Erfahrung bei so einem Ereignis dabei gewesen zu sein und ich würde es immer wieder machen.

Samstag, 04.10.2025
Am zweiten Samstag in den USA haben wir eine Farm der Amish in Lancester, einem Ort etwa eine Stunde entfernt von West Grove, besucht.
Amish sind eine Glaubensgemeinschaft, die sehr verbreitet in den USA sind und die unter sich, ohne Elektrizität, Autos, Internet usw. leben. Gestartet haben wir den Tag um 10 Uhr morgens an der High School, um mit einem der typischen gelben Schulbusse zur Farm zu fahren. Schon auf dem Weg sind uns einige Amish auf Pferdekutschen begegnet. An unserem Ziel angekommen haben wir zuerst eine Tour durch ein typisches Wohnhaus der Amish bekommen und Heidi, eine sehr nette Dame, die uns die Tour gegeben hat, hat uns viel Wissenswertes über die Amish erzählt und uns
einige interessante Traditionen erklärt. Nach der Führung hatten wir Freizeit auf der Farm, auf der wir besonders viel Zeit bei den vielen verschiedenen Tieren, die dort leben verbracht haben. Nachdem wir diese ausgiebig gestreichelt haben, ging es mit dem Bus auf eine kleine Rundfahrt durch die Gegend um die Farm herum, in der viele Amish leben und auf Feldern
arbeiten. Besonders interessant war es die Schulen der Amish zu sehen, die nur aus einem einzigen kleinen Haus bestehen. Im Anschluss sind wir zu einem Restaurant namens „Millers Smorgasbord“ gefahren, um dort zu Mittag zu essen. Es gab ein riesiges Buffet mit einer großen Auswahl an verschiedenen Gerichten, bei dem für jeden etwas dabei war. Gut gesättigt
sind wir dann zu einem nahe gelegenen Outlet gefahren und haben dort zwei Stunden Zeit zum Shoppen bekommen. Viele von uns sind in den vielen verschiedenen Geschäften, die es dort gab fündig geworden, sodass
wir gegen 18 Uhr den Heimweg angetreten haben. An der High School angekommen, haben unsere Gastfamilien uns abgeholt und wir konnten den Abend gemeinsam mit ihnen ausklingen lassen.

In den Gastfamilien

Liebes Tagebuch,
ich kann kaum glauben, dass die Zeit in Amerika so schnell vergangen ist, da es einfach so unglaublich toll war. Ich hatte wirklich großes Glück mit meiner Gastfamilie und dafür bin ich sehr dankbar. Schon am ersten Tag haben sie mich super herzlich bei sich aufgenommen und ich habe mich direkt sehr wohlgefühlt. Ich hatte mein eigenes Zimmer und das war mit allem nötigen ausgestattet und es war sehr gemütlich eingerichtet. Außerdem haben sie mir total viel Privatsphäre geboten, was ich echt schön fand und sehr geschätzt habe.
Mein Gastbruder hat sich immer viel Mühe gegeben, dass es mir gut geht und er hat mich zu jedem Ort gebracht, den ich besuchen wollte. Er hat selbst sehr viel organisiert und wusste ganz genau, was er mir in der kurzen Zeit am besten alles zeigt. Wir waren in vielen bekannten Restaurants die man unbedingt probieren muss, wenn man dazu die Möglichkeit hat. Ich bin sehr froh, dass er auf alle Bedürfnisse die ich hatte eingegangen ist und wirklich dafür gesorgt hat, dass diese Zeit unvergesslich ist.
Außerdem hat meine Gastmutter jeden Tag frisch für uns gekocht und das Essen war immer total lecker und ausgewogen. Vor allem beim Frühstück hatte ich richtig viel Auswahl von Pancakes über frisches Obst bis hin zu verschiedenen Müslis und Sandwiches. Man hat extrem gemerkt, dass sie sich Mühe gegeben hat, damit es mir immer gut geht und ich alles habe was ich brauche.
Wir haben auch als Familie sehr viel unternommen, was ich wirklich schön fand. Sie wollten mir unbedingt so viele kulturelle Orte wie möglich zeigen, damit ich richtig viel von der amerikanischen Kultur mitbekomme und viele verschiedene Eindrücke sammeln kann. Wir waren unter anderem shoppen, haben Ausflüge gemacht, verschiedene Orte und Städte besucht und viel gemeinsam gelacht.
Am schönsten fand ich aber, wie interessiert sie an mir waren. Ich habe zuvor noch nie erlebt, dass sich Menschen so stark für einen interessieren, obwohl sie einen gar nicht kennen und man quasi komplett fremd ist. Das ist aber eine der vielen Dinge, die bei den Amerikanern sehr auffällig waren. Sie sind wirklich sehr nett, offen und einfach Herzensmenschen die immer auf einen zugehen und das Gespräch suchen. Daher haben wir oft lange Gespräche geführt, über mein Leben in Deutschland, meine Schule und meine Hobbys. Ich hatte nie das Gefühl, einfach nur ein Gast zu sein, sondern eher wie ein Teil der Familie. Ich bin wirklich unendlich dankbar für diese Erfahrung. Es war eine unvergessliche Zeit, und ich werde die Familie und all die schönen Momente mit ihnen nie vergessen!

Liebes Tagebuch,
Ich war während des Austauschs in einer Gastfamilie, die aus einer Mutter, einem Vater und zwei Töchtern, die 12 und 16 Jahre alt waren, bestand. Die Familie hatte außerdem einen Hund, der Buddy hieß. Alle waren super nett und ich hätte keine bessere Gastfamilie bekommen können, da sie mich direkt herzlich aufgenommen und viele Dinge mit mir unternommen haben.
Sie haben mir zum einen den Ort gezeigt in dem sie früher gewohnt haben und sind mit mir auch nach Philadelphia gefahren, wo wir Museen besucht haben und uns die Sehenswürdigkeiten angeschaut haben.
Die Gegend in der ich dort gewohnt habe war ziemlich ländlich und direkt neben dem Haus war auch ein Reiterhof, von dem ich die Pferde aus meinem Fenster sehen konnte. Ich hatte mein eigenes Zimmer mit genügend Platz, wo ich mich sehr wohl gefühlt habe.
Die Gastfamilie war außerdem super neugierig von meinem Leben in Deutschland zu erfahren und haben mir viele Fragen gestellt, die ich so gut wie es ging beantwortet habe.
Auch mit meiner Gastschwester habe ich mich sehr gut verstanden und wir haben viele gemeinsame Interessen gefunden, über die wir uns unterhalten haben!
Auch jetzt wo ich wieder zurück bin stehe ich noch in Kontakt zur Familie und sie haben mir sogar noch ein Geschenk per Post geschickt :)
Ich hoffe, dass ich sie in der Zukunft vielleicht nochmal besuchen kann, falls ich nochmal in die USA reisen sollte. Insgesamt war der USA-Austausch total toll und ich würde es immer wieder machen!!!

In der Schule

Liebes Tagebuch,
heute möchte ich dir von meinem Austausch nach Amerika erzählen. Ich war zwölf Tage dort und möchte dir berichten, wie die Schule war. Die Schule heißt Avon Grove High School und sie war riesig. Das Erste, was mir sofort aufgefallen ist, war das riesige Football-Feld. Außerdem hatte die Schule viele Tennisplätze und Sport war allgemein sehr wichtig für die amerikanischen Schüler.
Was natürlich komplett unterschiedlich ist im Vergleich zu Deutschland, ist zusätzlich das Schulsystem. Etwas, das sehr ungewöhnlich für mich war, ist, dass die Schüler keine mündlichen Noten bekommen und im Unterricht nicht wirklich zugehört haben, sondern einfach das gemacht haben, was sie wollten.
Jedoch haben sie regelmäßig Tests auf ihren Chromebooks geschrieben, aber es waren immer nur Multiple-Choice-Aufgaben und diese waren nicht so schwer.
Wichtig wäre auch zu erwähnen, dass die Schultage immer um 07:30 Uhr begonnen haben. Anstrengend war, dass die Schüler der High School keine Pausen zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden hatten und man immer innerhalb von fünf Minuten in den anderen Unterricht laufen musste.
Zudem dürfen die Schüler die Schule nicht verlassen und sie müssen immer ihre IDs bei sich tragen, damit man erkennt, dass sie zur Schule gehören. Ihr Unterricht ist jedoch viel kreativer und abwechslungsreicher, da sie auch praktischen Unterricht machen, wie zum Beispiel Töpfern, Chor oder auch Fotografie. Jeden Morgen, bevor der Unterricht beginnt, läuft eine Nachrichtenshow, die die Schüler selbst leiten und filmen. Zudem machen sie immer eine Schweigeminute für ihr Land und halten ihre rechte Hand an ihr Herz.
Anders als an unserer Schule gibt es zwei verschiedene Schultage, die sich alle zwei Tage wiederholen. Das heißt, sie haben zum Beispiel am Montag Mathe, Chemie und Deutsch und am Mittwoch genau dieselben Fächer. Manche Schüler haben auch am Nachmittag Football- oder Cheerleader-Training in der Schule. Das war alles, was mir aufgefallen ist, und ich fand den High-School-Alltag sehr spannend und außergewöhnlich.

Abreise 06.10.2025

Nach zehn Tagen war es dann leider wieder so weit: wir mussten abreisen. Die Zeit in den USA war sehr schön und ich war etwas traurig, dass es nun wieder nach Deutschland ging, doch ich freute mich auch schon auf zuhause.
Wir fuhren mit dem Bus von der Schule zum Flughafen in Philadelphia. Dort waren sehr viel weniger Sicherheitskontrollen als in Frankfurt und deshalb mussten wir nur unsere Koffer abgegeben und unser Handgepäck kontrollieren lassen. Dann waren wir schon am Gate und nach dem Boarding fuhren wir wieder zur Startbahn und es ging auf den Rückflug.
Auch auf dem Rückflug fand ich, dass das Essen lecker war und nicht so schlecht wie es oft beschrieben wird. Da wir über Nacht geflogen sind und an dem Tag sogar Supermond war, konnten wir den etwas größeren Mond sehr gut sehen. Dieser sah wirklich unglaublich schön aus. Während der Nacht konnte ich im Flugzeug leider gar nicht schlafen. Ich habe es krampfhaft versucht, doch ich bin auch, nachdem ich 20 Minuten in derselben Position verweilt habe, nicht eingeschlafen.
Nachdem ich es aufgegeben hatte, mussten wir auch nur noch etwa eine Stunde fliegen. Mir fiel wieder ein, wie es zuhause überhaupt aussah und nachdem wir sehr sicher gelandet waren, holten wir unser Gepäck ab und ich war so glücklich, dass ich diese Erfahrung machen durfte.
Bis nächstes Mal liebes Tagebuch,
Deine Anna